Vor allem Menschen ohne Zugang zu Devisen leiden auf der Insel unter der enormen Entwertung des kubanischen Peso. Juan Elias Navarro spult die Preise automatisch herunter: 150 Peso für das Pfund Huhn, 190 sind es für Rindfleisch, Reis kostet 90 Peso, Speiseöl 300 und Milchpulver 400 Peso. »Die Preise kennen nur eine Richtung und fast alles kostet vier bis fünfmal so viel wie vor der Währungsreform«, klagt der ehemalige Betreiber eines Nachbarschaftsrestaurants in Santiago de Cuba. Er hat dichtgemacht. »Was soll ich für ein anständiges Essen verlangen, wenn schon ein Burger mehr als 200 Peso kostet?«, fragt er.