Nach aktuellen Zahlen sind von 2013 bis zum letzten Jahr 798 afghanische Ortskräfte sowie 2.596 ihrer Angehörigen von Deutschland aufgenommen worden. Insgesamt also 3394 Menschen. Weiteren knapp vierhundert Ortskräften zuzüglich ihrer rund 1.500 Angehörigen liegen Zusagen für die Ausreise nach Deutschland vor.

Als Ortskräfte gelten Afghanen, die in ihrem Land etwa für die Bundeswehr, deutsche Entwicklungsprojekte oder die Bundespolizei gearbeitet haben. Derzeit sind diejenigen Afghanen berechtigt, eine Aufnahme in Deutschland zu beantragen, die in den vergangen zwei Jahren für eine deutsche Institution vor Ort gearbeitet haben. Sie müssen darlegen, dass sie im Zusammenhang mit dieser Beschäftigung gefährdet sind.