Warum das Robert-Koch-Institut bei der Berechnung der Infektionsentwicklung danebenliegt. Und wie es an sozialmedizinischen Herausforderungen scheitert. Am 15. April 2020 beschloss die Konferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder, den im März verhängten Lockdown auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Am selben Tag erschien im Epidemiologischen Bulletin 17/2020 des Robert-Koch-Instituts (RKI), das im Vergleich zu den Situationsberichten weniger Beachtung findet, eine bemerkenswerte Grafik.