Ein Anarchist, der über die Rettung der Pressefreiheit spricht: Das hat es wohl noch nie gegeben im kolumbianischen Kongress. Doch die pandemiebedingte Videobotschaft des niederländischen Journalisten Adriaan Alsema hat einen ernsten Grund: Änderungen im Visumsrecht könnten die Arbeit ausländischer Journalisten im Land weiter erschweren.

„Wir können nicht frei sein, solange wir das Ziel von Screenings, Einschüchterungen, Diskriminierung und Spionage sind“, sagt der Direktor und Gründer des englischsprachigen Nachrichtenportals Colombia Reports in dem Video, in dem er stellvertretend für ausländische Kollegen spricht.