„Ein Computer ist kein Gehirn.“ Mike Cooley beklagte, dass technologische Errungenschaften ungleich eingesetzt werden und Menschen sich Erfindungen unterwerfen. Cooley selbst, der in der Schule der christlichen Bruderschaft von Tuam unterrichtet wurde, hatte das Glück, in der lokalen Zuckerfabrik im Maschinenpark arbeiten zu können, wo er den österreichischen Ingenieur und Fabrikleiter Fritz Kaplan kennenlernte. Dessen Frau Antonie unterrichtete Cooley auf Deutsch, sodass er Maschinenbau und Luftfahrttechnik an der damals so genannten Ingenieursakademie Bremen studieren konnte. Seine erste Anstellung fand Cooley in der Maschinenfabrik Oerlikon in Zürich, ehe er 1957 als Konstrukteur zum Flugzeugbauer De Havilland nach London wechselte.