Bevor ich die folgende Geschichte jemandem erzähle, der fragt, warum ich zwei Tage abgetaucht war, habe ich sie einfach aufgeschrieben: Dienstag: Unsere ältere Tochter ist als pädagogische Fachkraft für Inklusion an einer Gesamtschule in Köln tätig. Am späteren Nachmittag kommt ein Anruf ihres Hausarztes: Ihr Coronatest vom Vortag war positiv. Er hat das Ergebnis an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet. Verständlich, dass unsere Tochter aufgelöst ist, und wir sind natürlich zunächst einmal unsicher, was zu tun ist, trotz allen Vorwissens. Was nun? Die Informationen des Robert-Koch-Instituts sind eher wissenschaftliches Kauderwelsch und erhalten so gut wie keine praktischen Hinweise darauf, was man in einer solchen Situation eigentlich wissen und tun müsste.