Noch bevor die Covid-19-Krise die Aktienkurse seit ihrem Ausbruch im Januar fast um die Hälfte reduziert hatte, befanden sich die Finanzmärkte in einem von Natur aus instabilen Zustand. Jahre des „Quantitative Easing“ (QE – quantitative Lockerung [= Gelddrucken]) hatten so viel Geld in die Aktien- und Anleihekurse geschwemmt, dass die Aktienkurs-Gewinn-Multiplikatoren und die Anleihekurse für normale und vernünftige historische Standards viel zu hoch waren.