Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wollen Anbietern von sozialen Netzwerken und Gaming-Plattformen vorschreiben, ihre Nutzer zu zwingen, sich mithilfe von amtlichen Dokumenten zu identifizieren. Einen entsprechenden Gesetzesantrag haben sie an diesem Freitag im Bundesrat eingebracht. Angeblich sollen Nutzer, die Hass und Hetze verbreiten, so leichter ermittelt werden können.

Dabei ist unklar, wie ein solches Vorhaben wirklich umgesetzt werden kann. Es könnte es dazu führen, dass Konzerne aus aller Welt massenhaft sensible Daten von Nutzern aus Deutschland speichern müssen, was erhebliche Sicherheitsrisiken birgt.