Die Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez haben bei der zweiten Parlaments-Neuwahl des Jahres in Spanien ihren Triumph vom April wiederholt – doch die politische Blockade in Madrid droht nach der Abstimmung noch unüberwindbarer zu werden. Die Parteienzersplitterung und die Erstarkung der Rechtspopulisten machen die Lage im neuen „Congreso de los Diputados“ nach den ersten Prognosen noch komplizierter als zuvor.

Nach Zahlen des Fernsehsenders RTVE verpasste die Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) von „Pedro dem Schönen“, wie Frauenliebling Sánchez genannt wird, mit rund 27,3 Prozent der Stimmen (1,4 Punkte weniger als zuletzt) erneut deutlich die absolute Mehrheit.