Man nennt ihn „Oktopus“. Abu Hatem Shakra ist sehr geschäftstüchtig, er hat viele Einnahmequellen, seine Beziehungen reichen bis in höchste Ämter. Seine Spezialität ist ein Gemisch aus Verbrechen und Terror, dabei zeigt er einigen Einfallsreichtum.

Seine Miliz Ahrar al-Sharqiya, zuletzt in Schlagzeilen mit brutalen Morden im Zuge der türkischen Offensive in Nordsyrien, hat kürzlich den Möglichkeitsraum zur Frage erweitert, was mit den IS-Gefangenen in den kurdischen Lagern passieren soll, wenn die kurdischen Sicherheitskräfte die Lagerinsassen nicht mehr bewachen können oder aus Sicherheitsgründen nicht mehr bewachen wollen, wie dies im Lager Ain Issa der Fall war.