Ob UÇK im Kosovo, islamistische Extremisten in Syrien, Ultranationalisten in der Ukraine, Juan Guaidó in Venezuela oder nun Joshua Wong in Hongkong: Sie wurden bzw. werden alle von Deutschland unterstützt, und sie gehören alle zu den radikalsten Vertretern der Opposition. Das Medieninteresse beim Besuch von Joshua Wong im Haus der Bundespressekonferenz (BPK) war riesig. Immerhin wird er von einigen Pressevertretern bereits als „Freiheitskämpfer“, als „Hongkonger Freiheitsheld“ gefeiert. Er ist das wohl bekannteste Gesicht der seit 14 Wochen andauernden Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone und wirkt mit seinem jugendhaften Erscheinungsbild völlig unschuldig.