Für günstigen Wohnraum zu enteignen, wäre DDR. Es für Braunkohle, die Flugzeugproduktion oder eine schiefe Tiefhaltestelle zu tun, dient hingegen dem Allgemeinwohl. Eine Gegenüberstellung verrückter Maßstäbe.

Enteignungen, das sind „nun wirklich sozialistische Ideen und haben mit bürgerlicher Politik nichts zu tun“, lernen wir von Markus Söder (CSU), und wer die Maßnahme befürwortet, erörtert sein Parteifreund Alexander Dobrindt, „stellt den gesellschaftlichen Frieden infrage“.