Mauricio Macri ist bisher der einzige Präsident Argentiniens, der trotz seiner gerichtlichen Verurteilung (wegen Wirtschaftsdelikten) an die Macht kam. Die Verfassung verbietet eigentlich die Kandidatur von Vorbestraften. In Brasilien kostete ein zweifelhaftes Urteil Lula da Silva die Kandidatur und nahezu sichere Wahl zum Präsidenten. Zweierlei Maß …

Bereits vor der Wahl Macris zum Präsidenten Argentiniens hatten sich laut dem Portal Política Argentina 214 Strafanzeigen gegen ihn angesammelt. Sie betreffen Vorkommnisse während seiner Amtszeit als Regierungschef von Buenos Aires. Die meisten werden bis heute verschleppt.