Die katastrophale Entscheidung, den Pestizidhersteller Monsanto zu übernehmen, hat Folgen. Der Bayer-Konzern droht in die Knie zu gehen. Vor nicht mal fünf Jahren war Bayer das wertvollste und wohl langweiligste Unternehmen im Dax. Wer dieser Tage auf den Pharma- und Agrarkonzern blickt, blickt tief nach unten. Der milliardenteure Kauf von Monsanto entwickelt sich für die Leverkusener zum Albtraum. Die mangelnde Vorsicht – und wohl auch die Gier – des Managements beim Kauf des umstrittenen US-Agrarunternehmens war fatal: Die Existenz des Aspirin-Erfinders mit weltweit 117.000 Mitarbeitern ist in Gefahr.